Grundlagen und Perspektiven f. Landesgrenzen überschreitenden Biotopverbund Glückswidderchen
Unser Projekt:
Hessen trägt eine besondere Verantwortung für den Erhalt des klimasensiblen Glücks-Widderchens, das sein ausschließliches Vorkommen in Hessen an der hessischen Ostgrenze hat. Hier und im Grenzgebiet auf der Thüringer Seite hat es seine natürliche Verbreitungsgrenze.
Um einen funktionalen Biotopverbund zu entwickeln, wurden Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Bedingungen für die Berg-Kronwicke erarbeitet. Diese ist als einzige Raupenfutterpflanze essenziell für das Vorkommen des Glücks-Widderchens. Sie wächst an lichten steilen Berghängen auf karbonathaltigem Untergrund. Diese Standorte sind teilweise auf Grund von Nutzungsaufgabe stark verbuscht. Erhebungen der Berg-Kronwicke als Futterpflanze konnten teilweise per Drohnenbefliegung stattfinden. Nach Analyse der Reliktstandorte wurden und werden im Rahmen des Projektes Flächen mit hohem Verbundpotenzial durch Seilkletterer wieder freigestellt. Die regelmäßigen Kontrollen der einzelnen Standorte zeigen bereits deutliche Erfolge für das Vorkommen des Glücks-Widderchens sowie weiterer Arten der lichten Trockenstandorte. (Foto ©RP Kassel)
Unsere Partner:
Geo-Naturpark Frau Holle-Land in Funktion als Landschaftspflegeverband des Werra-Meißner-Kreises, Garten u. Landschaftspflege Küch, Planungsbüro Fagus, freiwillige Feuerwehr Hitzelrode
Status
in Umsetzung
Zuständigkeit
RP Kassel
Weitere Informationen:
https://rp-kassel.hessen.de/natur/klimawandel/klimaplan-hessen-2030/klimasensible-art