
Klimahandeln in der Landwirtschaft
Rund ein Drittel der Treibhausgase weltweit ist auf die Landwirtschaft zurückzuführen. Damit ist sie ein großer Treiber des Klimawandels, zugleich aber auch stark von dessen Folgen betroffen.
Dabei bietet die Landwirtschaft ebenso großes Potenzial zur Einsparung der schädlichen Treibhausgase – z. B. durch den Öko-Landbau oder die regenerative Landwirtschaft. Dem widmet sich auch Lucas Kohl vom Weidehof Hochland. Seit etwa 30 Jahren wird der Gilserberger Weidehof ökologisch bewirtschaftet und gehört damit zu einem von 20 Demonstrationsbetrieben des ökologischen Landbaus.
Doch nicht nur das: Auch die regenerative Landwirtschaft treibt Lucas Kohl maßgeblich voran. Als Teilnehmer der Projekte AKHWA und EIP-Agri Humuvation untersucht er, wie sich der Ackerbau durch regenerative Strategien nicht nur klimafreundlicher sondern vor allem klimapositiv gestalten lässt. Aus den Forschungen sollen letztlich konkrete Hilfestellungen für hessische Landwirtinnen und Landwirte resultieren, sodass eine Vielzahl davon profitiert und auf regenerativen Ackerbau umstellen kann. Das Land Hessen fördert das Projekt im Rahmen des Integrierten Klimaschutzplans mit einem Volumen von 1,7 Millionen Euro und setzt damit auf die Zukunft einer klimafreundlichen Landwirtschaft.